Das Hotel liegt mitten in der Altstadt - ist ein historisches GebĂ€ude - da macht man gern auch Abstriche. Allerdings wird das Haus leider immer mehr zur Zumutung. Im Vorderhaus zum historischen Marktplatz (und in den scheinbar renovierten Zimmern) scheint dauerhaft das Personal untergebracht zu sein. Die GĂ€ste mĂŒssen dann eben - selbst bei zuor angegebener Gehbehinderung und darum Bitte um eine Unterbringung im Vorderhaus - im Hinterhaus residieren. Mit abgeranzten BĂ€dern mit Schwarzschimmel (der sich seit Jahren eisern hĂ€lt), einem "Warmwasserproblem", das seit Jahre nicht behoben wird und in Zimmern, die immerhin noch originalgetreu Goethes Zeiten wiederspiegeln sollten.
Das Personal spricht oder versteht teils kein deutsch, beim Abendessen musste man - trotz hoher Personaldichte - lange warten.
Die Krönung war allerdings, dass mittlerweile selbst beim FrĂŒhstĂŒck nur noch MĂŒsli und SĂ€fte frei angeboten werden. FĂŒr die unaufgebackenen Brötchen gibt es dann streng rationiert eine Scheibe Schinken (pro Tisch, nicht pro Gast) - auf irritierte Nachfrage wurde aber immerhin mitgeteilt, man könne ja auch noch was nachbekommen....
Schade, dass ein altehrwĂŒrdiges Haus, das auch noch mit seiner Geschichte wirbt, in eben dieser steckengeblieben ist.
FĂŒr uns war es sicher nicht das letzte Mal Staufen, aber ganz sicher das allerletzte Mal diese Unterkunft.